Archiv für Kategorie ‘My home is my castle’

this sucks!

Wenn ich zwei Dinge auf der Welt nicht leiden kann, dann sind das Webseiten die nicht regelmässig aktualisiert werden und Staubsauger ohne Staubbeutel.

Gegen erstes versuche ich hiermit aktiv etwas zu unternehmen, gegen zweites sind mir wohl die Hände gebunden.

Hat schon mal jemand von Euch versucht das dümmste aller Haushaltsgeräte so zu entleeren, ohne dass es danach aussieht als wäre eine Horde Kindergärtler direkt aus dem Sandkasten durch die Küche gerannt? Eben! Geht nicht!


dsc00346.jpg

Ich mag ja ab und zu schwer von Begriff sein, aber was genau der Vorteil sein soll, so einen Filter von Hand zu reinigen, will mir partout nicht in den Kopf.

PS: Zu verschenken: Staubsackloser Staubsauger (neuste Technik). Einige Gebrauchsspuren vorhanden, muss gereinigt werden.

sölf könstrückt

Für alle Zeitgenossen mit Doppellinkshändersyndrom hat das grosse schwedische Möbelhaus nun die “Sölf Könstrückt-Linie” im Programm.

Die Dinger sind zwar ein wenig Teurer als normale Möbel und man bekommt auch den legendären Inbusschlüssel nicht mitgeliefert, aber dafür sind sie in knapp einer Minute aufgebaut – und zwar ohne jegliche Invervention des Schraubbanausen!

Habe meinen neuen Nachttisch mit der Kamera beobachtet, schaut’s Euch an!

Sorry, Nachbarn!

Liebe Nachbarn

Ich kann ja nix dafür, dass ihr den selben Wireless-Router habt wie ich. Ich kann ja nix dafür, dass Ihr Euren nicht Passwortgeschützt habt. Ich kann ja nix dafür, dass ich ausversehen den falschen konfiguriert hab.

Dafür habt Ihr jetzt WPA Verschlüsselung und “sicheres Internet”.

Sorry!

PS: Ich werde ihn heute Abend wieder zurücksetzen. Falls es dringend ist, einfach den Reset-Knopf lange genug gedrückt halten.

…und bohren kann er auch nicht!

Dass ich mit Handwerksarbeit auf Kriegsfuss stehe, ist allgemein bekannt und doch wage ich mich immer wieder auch an grössere Projekte, welche unter anderem solche Bohrer benötigen:

sou2342e.jpg

Harharhar! MORE POWER! 16cm lang, 1,4cm Durchmesser! Bis gestern wusste ich gar nicht, dass so ein Riesending überhaupt in meinen Akkuschrauber passt!

Ziel der Aktion war es, meinen Projektor an eine Gipsdecke zu hängen und wie es sich gehört hab ich mich natürlich vorher gründlich informiert wie so was zu tun ist. Ich kam zum Schluss, dass „Fallschirm Gipsdübel“ das Tool meiner Wahl wären. Diese steckt man durch ein 1.4cm(!!) grosses Loch in den Hohlraum unter der Gipsdecke wo sie dann, von einer Feder getrieben, aufklappen. Sollten. Zumindest stand das so auf der Packung.

Dass da, wo eigentlich der Hohlraum beginnen sollte, dieser nicht vorhanden war, merkte ich, als mir die Holzsplitter einer Spanplatte in die Augen rieselten. Die Idee mit den Fallschirmen konnte ich knicken.

Da kann ich es gleich mit den Schrauben versuchen die mit der Halterung gekommen sind.

h57owr7fqw.jpg

Also schnell zwei 8er – der Fachmann spricht hier nur noch in Abkürzungen – neben das 14er gebohrt und die Halterung montiert. Prima, das Teil hängt BOMBENFEST! Endlich ist der Bann gebrochen! Jetzt noch das 14er mit Zahnpasta (elmex for the win) auffüllen und gut ist.

PUSTEKUCHEN! Nicht mal Luftballons konnte man daran aufhängen.

Nun hab ich also zwei 8er UND ein 14er Loch in der Decke welche noch vor dem nächsten grossen Regen gestopft werden wollen. Sicherheitshalber hab ich mal ne grosse Pfanne hingestellt und hoffe auf schönes Wetter. Leute, kauft Euch Moltofill-Aktien, ich werde in naher Zukunft viel von diesem Zeugs brauchen.

w4894q72389.jpg

grml!

Dr. Küchenfish – Episode II

Auch wenn mir meine Rösti Geschichte mehr Spott als Ruhm eingebracht hat, scheue ich mich nicht davor, in der “Tipps für die moderne Hausfrau” Reihe weiter zu schreiben.

EIER, wir brauchen Eier! Idealerweise von Hühnern und nicht länger als 10 Tage über das “Mindestens Haltbar” Datum hinaus.

Die zweite Zutat ist Schinken. Seitdem ich “ab und zu mal” World of Warcraft zocke weiss ich wie man den selber “macht”, der vom Konsi schmeckt aber auch ganz lecker.

Der aufmerksame Leser hat es bereits erkannt. Heute gibt’s Rührei!

ksdkczhngv.jpg

Das Resultat sieht zwar eher aus wie Rösti, aber hat trotzdem gut geschmeckt!

Dr. Küchenfish

Ausgelacht und verspottet! Hat er mich als ich ihm erzählte, dass ich vom letzten Racletteplausch noch Härdöpfel übrig hätte und mir davon eine Rösti mit Speck zubereiten wollte.

“Du wirst es eh nicht machen” murmelte er und zwar so laut, dass der ganze Marktplatz mithören konnte.

Irgendwie schien er mir das nicht zuzutrauen.

Zägg do heschen, Alte!

sferkgz34i7.jpg

Demnächst auf diesem Blog:
Was Grossmutter noch wusste – wertvolle Tipps für die Hausfrau von Dr. Fish!

Männer und Technik…

Ich habe es mir wirklich lange und sehr gründlich überlegt, ob ich diesen Artikel auch wirklich online stellen soll. Habe dann meinen ganzen Mut zusammengerauft und auf “veröffentlichen” geklickt.

Mit Strom hab ich irgendwie ein gespanntes Verhältnis (was für ein Wortspiel) . Dies stellte ich schon damals fest, als ich einmal aus versehen Phase und Nullleiter eines Kabels zusammen lötete. Vermutlich hätte ich dazu nicht mal einen Lötkolben gebraucht. Noch als ich im Dunkeln sass schwor ich mir so was nie wieder zu tun, niemalsnicht. Ausserdem ging beim Knall der Lötkolben kaputt.

aber ich schweife ab…

In meiner neuen Wohnung waren also diese zwei Steckdosen, welche auf
jeweils einem von drei Steckplätzen keinen Strom lieferte. Da ich genügend Platz hatte um all meine Stromspielzeuge mit Energie zu versorgen, beschloss ich das “Problem” zu ignorieren obwohl die Dosen mich ständig anflehten: “öffne mich! Schau nach ob du’s selbst reparieren kannst”

Die Immobilienverwalterin – vermutlich hat sie früher auch mal gelötet – war der Meinung, dass mit Strom nicht zu spassen sei und da alles korrekt zu funktionieren habe. Sie beauftragte einen Elektriker, auf die Sache einen Fachmännischen Blick zu werfen. Dieser kam dann auch prompt zwei Tage später vorbei, also heute.

Er hatte zwar etwas Mühe mit den 91(!!) Stufen die in meine Wohnung führen, war aber trotzdem noch zu Spässen aufgelegt. Er schaute sich die Sache kurz an, drückte den “Lichtschalter” über der Steckdose und die Lampe, die er eingesteckt hatte, erstrahlte – nicht im Glanze meines hochroten Kopfes, sondern im Licht der mit Strom versorgten Glühbirne!

grmpf!

Etwas Peinlich war mir die ganze Angelegenheit also schon! Also, äähm… so RICHTIG peinlich.

Auf dem Rapport steht nun:

Phase geprüft, Steckdose geschaltet und in stand gestellt (Fehler Vormieter)

VIELEN HERZLICHEN DANK! Somit kann ich erstens mein Gesicht wahren und zweitens muss ich die Rechnung nicht bezahlen!

Ein Hoch auf die Elektriker! (und auf die Zügelmänner, aber die hatten wir ja vor zwei Wochen schon)

Nach oben