Archiv für Kategorie ‘Me and myself’

docteur poisson – wie mich die Einheimischen zu nennen pflegten!

Da ich ein Liebhaber von klaren Strukturen, strategischen Zeitplänen und geregelten Abläufen bin, habe ich meine Ferien dieses Jahr streng nach dem AMKMKSAM-Prinzip (Aufstehen, Morgenessen, Kultur, Mittagessen, Kultur, Strand, Abendessen, Ausgang) verbracht. Aufgrund der Tatsache, dass das letzte „A“ in direktem Zusammenhang mit dem darauf folgenden Morgen steht, wurde die AMKMKSAM Strategie bereits am zweiten Tag wieder gekippt und ich konnte mich nun voll aufs Rumlümmeln am Strand konzentrieren.

Vermutlich ist es eine bestimmte Kombination von Sonne, Salzwasser und diesen kleinen angeschwemmten Muscheln, welche die Gehirne der Menschen durchbrennen lässt, sobald sie mit einem Zeh im Wasser stehen – und spätestens nach zwei Stunden ist man voll und ganz im Bilde, mit wem man es zu tun hat:

Da war das deutsche Pärchen, ca. 30 Jahre alt, Lufthansa Badetuch: Sie musste sich mit der letztjährigen Sonnencreme (Schutzfaktor 10) begnügen, weil die neue (Faktor 30) 13 Euro gekostet hätte und der Herr nicht gewillt war, so tief in die Tasche zu greifen. Zitat: „Ich hab dir dafür nen Salat mitgebracht!“

Ganz vorne natürlich: Die ewig jung gebliebene, welche ganze Reihen von Liegestühlen mit ihren Turnübungen erheiterte. Ihren Mann schickte sie derweilen auf lange Strandspaziergänge oder den TV in der Strandbar oder gab ihm sonst irgendwas zu tun – und ich konnte es mir wieder mal nicht verkneifen:

Über die zwei „guten Freunde“ verliere ich an dieser Stelle keine Worte – auf jeden Fall haben sie jeden Morgen sehr freundlich gegrüsst.

Und obwohl es so viel zu beobachten gab, hatte ich den „Dirk Gently“ bereits nach zwei Tagen durch. Lesestoff wurde benötigt – dringend! Leider war alles was die Import/Export Abkommen mit dem deutschsprachigen Raum hervorbrachten eine Schweizer Tageszeitung vom Vortag und etwas, was ich mich niemalsnicht in der Öffentlichkeit zu lesen getraut hätte.

„Die Kanonen von Daucah sangen ihr dröhnendes Todeslied“

Echt starker Tobak und auf gar keinen Fall zu empfehlen – genau wie die Pizzen. Wer sich auf Korsika eine Pizza bestellt, hat den ersten Schritt auf dem Weg zu einem der unzähligen, wild animierten Apothekenschilder, auf welchen man auch bequem hätte ein Länderspiel übertragen können, bereits getan. Etwas ähnlich ekelhaftes – soweit ich mich erinnern mag – hatte ich nur einmal auf einem Südfrankreich-Trip „Chez Jean-Marc“ im gleichnamigen Bistro als ich die Spezialität des Hauses probierte und das obligate „excellent, m’sieu“ bleibt einem irgendwo tief im Halse stecken.

Im krassen Gegenteil zum Bier! Das hingegen, schmeckt hervorragend. Die Brauerei Pietra erfuhr sogar einen regelrechten Aufschwung und baute ihre Anlage um mehrere grössere Hallen aus, welche sie aber kurz nach meiner Abreise bereits wieder schliessen musste.

Fazit: Wenn man sich das miese Hotel, das schlechte Essen, den überfüllten Strand, das zu heisse/kalte/windige Wetter und die unfreundlichen Leute wegdenkt, hätten es eigentlich schöne Ferien werden können!

Fazit 2 (diesmal im Ernst): Schön war’s!

me – away!!

[x] Abwesenheits-Assistent eingeschaltet
[x] Pult aufgeräumt (naja – alles in die Schublade gepackt…)
[x] CH-Shirt im Koffer
[x] Airfrance-anti-Streik-Tanz getanzt
[x] Sonstiges…

Ladies ‘n Gents, start your Vuvuzela!

Der Fish meldet sich für die nächsten paar Tage ab.

Makukkn’… vielleicht haben die ja dort sogar “free-Wi-Fi”

Verschifft

Eine der wenigen Konstanten in meinem Leben auf die man sich zu 100% verlassen kann, ist die direkte Verbindung vom Gasgriff an meinem Roller zu allerübelstem Regenwetter. Grrrrrrr!!

Dr. Fish 2.0

Wordpress Update… done!
Plugins Update… done!
Blogroll Update… done!
Mobile blogging software… installed!

Ready to relaunch!!!

Ein neuer Stern am Stunthimmel

Colt Seavers und Evil Knievel zieht euch warm an! Gegen Dr. Fish seid ihr kleine Kindergartenjungs!

Was du heute kannst verschieben…

Kennt Ihr die Pose, in der man das eine Knie am Boden, das andere Bein angewinkelt und mit dem rechten Arm Bewegungen ausführt als würde man mit einem Buttermesser den Amazonas abholzen? In dieser verweile ich seit vorgestern, ca. 19:00 Uhr!

asdf

Dabei hab ich mir doch schon extra das „Botschaften bewachen für Dummies“ Buch gekauft!

Lustig übrigens, dass wieder ein Basel-Städter und ein “Schweizer-Couvert“ zur selben Zeit im Briefkasten lagen. Das vom Kanton verlangt von mir, mein Auto zwecks Kontrolle zur MFK zu bringen – ist mir egal, das kann ich ja verschieben (hehehe).

Man sprischt fran-sösisch

Es gibt genau zwei Gründe dafür, sich morgens um zwei aus dem Bett zu quälen: Entweder ist Weltuntergang, oder man fährt in die Ferien.

Drei Jungs und ein Mädel on Tour! Camping in Südfrankreich mit den Kollegen „Dägg“, „Junior“ und „Miss Sonnenschein“ – den Namen verdankt sie einer Flasche Whisky, doch das ist eine andere Geschichte – war angesagt. Ob ich das überlebe? Beim Gedanken daran, eine Woche lang mein geliebtes Bett gegen eine Luftmatratze zu tauschen sträubten sich meine Nackenhaare schon ein klein wenig und ich sage Euch jetzt schon: Wenn man morgens um vier mit voller Blase auf einem “Luftmatratzen-Hubbel” liegt, ist es definitiv unmöglich wieder einzuschlafen, auch wenn man sich das noch so sehr wünscht! Man kann den Toilettengang zwar durch geschicktes drehen und wenden ein wenig herauszögern, was aber das spätere aufstehen noch schlimmer macht. Aber einschlafen? Niemalsnicht! Vergesst es!

„Wenn Engel reisen, dann lacht der Himmel“, so der Volksmund. Guten Mutes und voller Hoffnung drückten wir mit schwerem Bleifuss unsere Karren machten wir uns also auf den Weg in die warmen Gefilde Südfrankreichs. Wenn doch bloss der Mistral dieses Sprichwort auch gekannt hätte! So kam es dann, dass ich jeweils am Abend mit zwei Pullis und Jacke an unserer „Lager-Taschenlampe“ sass, da offenes Feuer leider im ganzen Gebiet „strictement interdit“ war. Wenigstens wurde so das Bier nie kalt! Die Tage waren auch einigermassen warm, so dass wir doch das ein oder andere Mal ins im Meer pinkeln baden gehen konnten.

Da wir ausserhalb der Saison unterwegs waren, war unser Kaff ausgestorben wie eine verlassene Kulissenstadt im wilden Westen. Lediglich die vorbeirollenden Steppenläufer haben zur perfekten Westernidylle gefehlt. Leider hab ich aus diesem Grund auch meine absolute Lieblingsbar – die beste der nördlichen Erdhalbkugel (vermutlich) – nie von innen gesehen.


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In Frankreich – wer wusste das nicht – ist alles ein wenig grösser als bei uns. Die Bierchen kommen im imposanten 7.5dl Gewand daher und in einem handelsüblichen Zehnerpack sind 30 Flaschen zu finden. Daher waren wir auch nicht sonderlich verwundert, als wir auf einer Shopping-Tour den folgenden Einkaufswagen sahen:

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(Ich hol mal eben 30 Liter Wein pour les copains)

Weitere Details, zum Beispiel die des bereits in die Geschichte eingegangenen Mittwochs, darf ich hier leider nicht veröffentlichen, da dies gegen meine Verschwiegenheitserklärung verstossen würde. Wobei – in den Fingern jucken würde es mich schon. Ganz sicher, Miss Sonnenschein, ich schreib hier nicht rein wie Sie zu Ihrem Namen kamen

Heifäääääääääeeeeeeeeeeif

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