Mittags-Schocker
- Juli 24th Juli 2006
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Die Nachricht kam gänzlich unerwartet und traf mich wie ein Faustschlag ins Gesicht.

Und wo bitte gibt’s denn heute Fürobebier?
Archiv für Juli, 2006
Die Nachricht kam gänzlich unerwartet und traf mich wie ein Faustschlag ins Gesicht.

Und wo bitte gibt’s denn heute Fürobebier?
Meine Damen und Herren, greifen Sie jetzt zu!
Nicht für 100 Franken, nicht für 10 Franken, nein GRATIS gibt’s heute diesen wunderbaren, fast neuen Lavaboy inkl. formschönen Aufbewahrungssäckchen für Ihre Badezimmerutensilien. Jeder sollte einen haben.

Damit alle die Chance haben, das gute Stück abzustauben gebe ich nur den ungefähren Standort durch.
Auf die Plätze, fertig, LOS! Das Teil steht in der Nähe des Spalentors!
Zum Glück zahle ich seit Jahren keine Steuern mehr. Ich würde mich wahnsinnig ärgern, wenn ich die Entsorgung dieses Teils noch mitfinanzieren müsste!
“Guck mal, dort drüben sitzen die Marx Brothers”. Sprach’s von meiner linken.
Und tatsächlich! Zwar nicht in Anzug und Zylinder sondern sommerlich aufgepeppt in grellen “Technicolor” Hawaiihemden sassen sie da und nippten an ihren Bierchen.
Dass es sich bei einem der Brothers um eine Sister handelte, merkte ich erst als sie das Lokal verliess. Es war ziemlich eng und beim durchgehen rieb sie sich an meinem Rücken und erklärte mir selbstbewusst: “Tschuldigung! wissen Sie, im Alter bekommt man halt so einen Riesenbusen”.
Gentleman-like habe ich diese Aktion über mich ergehen lassen und ihr auch nicht verraten, dass sie mich mit dem Bauch und nicht mit dem Busen angestupst hatte.
Ich habe diesen Beitrag auf eine separate Seite ausgelagert, damit mir nicht die ganze Performace der Startseite flöten geht.
Klicksduhier! oder hier oder hier
Drei Löschzüge, ein Krankenwagen und ein Polizeiauto.
In dieser Formation wird angerückt wenn man, so wie Frau Fish gestern, am Telefon die 118 drückt. Normalerweise ist der Tag im Arsch, wenn man morgens um sechs die Firefighters bestellen muss – wir hatten da etwas mehr Glück!
Die Wohnung neben uns steht seit kurzem leer und sollte von einem Maler neu gestrichen werden. Wie ich meine kein Risikoberuf, ausser man schnüffelt zu lange an den Lösungsmitteln. Was unser Chnuschti da gesnifft hat werden wir wohl nicht erfahren.
Nach Feierabend hat er seine Überkleider ausgezogen und diese feinsäuberlich in seine Malerkiste gepackt. Dass es eine Dummheit war, die Kiste auf dem GlaskeramikHERD zu parken, ist ihm vermutlich heute auch bewusst. Auf jeden Fall „schaltete sich der Herd irgendwie ein“. Ich will gar nicht wissen wie das geschah!
Da stand ich nun am Fenster und wartete auf die Feuerwehr während es neben mir aus dem Fenster rauchte. Sie kamen mit Blaulicht und Martinshorn – Tagwacht ist heute für alle eine Stunde früher! Vis-à-vis schauten mich die Leute in Unterwäsche mit verschlafenen Gesichtern an. Mrs. Fish wartete derweilen unten und wies die Männer ein.
Leider hatten wir keinen Schlüssel für die Nachbarswohnung und da die Türen im Kleinbasel alle etwas dicker sind anderswo, musste der Feuerwehrherr über den Balkon. Für die, die’s nicht wissen: Wir wohnen im 4. Stock und zum festhalten gibt’s dort nichts als ein altes Ablaufrohr. Der Kerl hatte nicht eine Sekunde gezögert! Respekt! “Ah jä, do brennt’s in dr Kuchi“ tönte es kurz darauf. Eine halbe Stunde später und wir hätten einen ausgewachsenen Küchenbrand gehabt.
Da der Titel dieses Beitrags „Sensationsgeil“ heisst, dürfen natürlich die Bilder auch nicht fehlen
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