Normalerweise gehöre ich ja nicht zur Spezies, die ständig über das Wetter jammert, ausser vielleicht mal im Winter, wenn es -15° und zweimeterfuffzig Schnee hat. Oder allerhöchstens im Frühling, wenn die Pollen strenger fliegen als im Schlaraffenland die Schweine! Vielleicht noch im Herbst, wenn man für den Arbeitsweg das Paddelboot benötigt, aber sonst beklage ich mich eigentlich nie.
Aaaaaber:
Irgendwas stinkt hier – und zwar gewaltig! Noch bevor ich meinen Bericht über die Bürohitze und deren Bekämpfung fertig hatte, sitze ich hier in langen Jeans auf einem gänzlich unverschwitzen Bürostuhl. Die Flipflops gegen Turnschuhe getauscht und der Ventilator dient als Jackenständer. Was soll das? Was für ein Frust!
Mein lieber Herr Sommer, so haben wir nicht gewettet! Ich verlange von Ihnen UMGEHEND zurückzukommen und mein Büro auf saisongerechte 35° aufzuwärmen! Es kann doch nicht sein, dass ich – kaum ist August – den Kühlschrank gegen Wasserkocher und Fussbad gegen Amedisli tauschen soll, oder?
Also los, mach mal warm und zwar ein bisschen plötzlich!