Archiv für Juli, 2007

Kleine Pyromanen

Immer in den Wochen um den ersten August muss ich wehmütig an alte Zeiten zurückdenken.

Wir wurden alle schon früh von der Magie des Schwarzpulvers angezogen und dementsprechend gross war auch die Freude, wenn man Kracher und Raketen im Laden um die Ecke kaufen konnte und diese nicht erst mühselig im Fahrradrahmen versteckt über die Grenze schmuggeln brauchte.

Es herrschte jeweils Ausnahmezustand in unserem Quartier und der Fantasie war keine Grenzen gesteckt. Alles wurde gesprengt, nichts und niemand war vor uns sicher. Kein Hundehaufen und auch nicht die Weicheier vom Giessliwäg – eine verfeindete “Strassengang” aus einer Überbauung in der Nachbarschaft.

Auch der alte hohle Baum auf unserem Spielplatz, welcher sich optimal als Startrampe für diverses pyrotechnisches Material anbot, blieb nicht verschont. Nunja, der Baum war gross und unser Sprengmaterial verhältnismässig klein und trotzdem reichte plötzlich der Sand aus dem Sandkasten nicht mehr um das entstandene Feuer zu löschen. Irgendein Fenstergucker hatte dann auch prompt die Feuerwehr gerufen. Wir waren alle ziemlich beeindruckt und der “Hauptschuldige” hatte sich längstens aus dem Staub gemacht, aber Tränen gab’s dann erst später, als einem Kumpel eine Rakete in seinem Feuerwerks-Sack explodierte. Er war somit nachmittags um vier bereits komplett ausgeschossen – im wahrsten Sinne des Wortes – und für ihn war der grosse Tag gelaufen.

Mit noch etwas weniger Glück war an diesem Tag der Dani* gesegnet, unser Spezialist für selbstgebautes. “Spezial” übrigens im Sinne von “speziell” und nicht “spezialisiert”, aber dazu gleich mehr…

Dani hatte eine ganze Menge von diesen “Pfeiff-Knall” Billigraketen aufgetrennt und das Pulver in einem Plastikbecher gesammelt. Sein Plan war es, diesen Becher mit einer langen Zündschnur von einem Bündel “Frauefürz” in Brand zu setzen. Dies klappte auch ganz gut bis die Lunte den Becherrand erreichte welcher sofort schmolz und die Zündschnur hängen blieb.

Dani ging zum Becher…

Pass auf Dani…

*zisch*fitzel*…

armer Dani!

Zum Glück war Dani Brillenträger!

Dani hatte in diesem Moment spontanen Haarausfall bis mitte Hinterkopf und schaute etwas perplex aus der Wäsche. Weisse Ringe um die Augen (von der Brille) zierten seinen schwarzen Kopf – die Ähnlichkeit zur Schleiereule aus Brehms Tierleben war frappant. Er nahm die ganze Angelegenheit erstaunlich gelassen, putzte seine Brille und stutzte den Rest seiner verbleibenden Haare zurecht. Weiter geht’s, es herrscht ja schliesslich Krieg im Quartier – am ersten August!

Liebe Kinder, bitte nicht nachmachen!

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*Name geändert!

Sockenblog?

Nunja, zugegeben! Die MwSt. Geschichte war ein Schuss in den Ofen und scheinbar war ich auch der einzige, der den tieferen Sinn in der Frage nicht kapiert hat. Wende ich mich also wieder Themen zu, die mir besser liegen.

Eigentlich will ich dieses Blog ja nicht zu einer Sandalen-Socken-Bilder-Sammlung verkommen lassen, aber der Sommer – oder wie man diese Jahreszeit auch immer nennen mag – bietet sich halt in Gottes Namen dazu an.

Es war Freitag Abend, hatte schon das eine oder andere Feierabendbier weggestellt und dann sowas:

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Hart, oder?

Eingebrannt

Die ultimative Frage auf die Bestellung eines Mineralwassers bei MC Donalds:

“Zum hier trinken oder zum mitnehmen?”

selbst gehört!

Wenn mir bloss ein Titel einfallen würde…

Eigentlich würde ich die Schuld für meine Schreibfaulheit der letzten zwei Monate ja gerne auf das Sommerloch schieben, aber wo kein Sommer, da kein Loch! Auf vielseitigen Wunsch (“schreib wieder, sonst knallt’s”) gebe ich hier und nun mein offizielles Comeback bekannt!

Viel zu erzählen hab ich leider nicht, darum schreibe ich einfach etwas über meine lieblings Sängerin, die Nella Martinetti:

Nella Martinetti; aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Nella Martinetti (* 21. Januar 1946 in Brissago) ist eine Schweizer Sängerin, Komponistin und Texterin von volkstümlichen Schlagern.

… hmmm …

Shice Thema, oder?

Na gut, dann halt wieder Fotos von lustigen Leuten:

Einem Freund von mir ist dieses Prachtexemplar vor die Linse gehüpft und er hat auch prompt abgedrückt. Nachforschungen haben ergeben, dass es sich bei abgelichtetem Objekt um den unehelichen Sohn des Muttenzer Originals handelt.

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Herzlichen Dank für diesen scharfen unscharfen Schnappschuss!

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