Archiv für August, 2007

Ein Selbstversuch

Vor drei Wochen überkam mich mal wieder – so was passiert mir alle zwei Jahre mal – die verrückte Idee, mir die Haare wachsen zu lassen. Als bekennender Freund der Kurzhaarmähne erntete ich natürlich nur Spott und Hohn. (“Ich geb dir eine Woche”, “Ich schneid dir die Haare im Schlaf” etc. wurde da vom Stapel gelassen.)

“Ihr könnt mich alle”, dachte ich und setzte mich hin.

…und liess sie wachsen…

Jeden Morgen, jeden Abend…

drei Wochen lang…

Mit purer Willenskraft!

Der Schock dann letzten Sonntag Mittag, als ich mich ausnahmsweise mal – nicht mit wie sonst üblich – verpenntem Blick, sondern ausgeschlafen im Badezimmerspiegel sah. Die sind ja Grau! Da auf der Seite! GRAU! Und zwar nicht nur eins, sondern mindestens zehn Stück!

“Huston, wir haben graue Haare! Bitte umgehend Gegenmassnahmen einleiten!”

Huston schlug vor, mein Haarschneidegerät auf Stufe 3 einzustellen und die Mission abzubrechen.

*surr*

Extreme Bankomating II

Grosse Freude beim letzten Mailcheck! Ein anonymer “Extreme-Bankomatler” hat mir ein Foto geschickt, auf dem er einen “Sitting Bull Moneygetter (one-legged/shin-grabbed)” vorzeigt.

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Der Akteuer verzichtet dabei komplett auf die sonst übliche Schutzausrüstung (Helm, Knieschoner und Tiefschutz – ja, zoomt rein, man sieht’s) und ich habe deswegen auch lange mit mir gerungen, das Bild online zu stellen.

BIS ICH DAS BLAUE SCHWEISSBAND GESEHEN HABE!

Dieses zeichnet ihn nämlich als “Meister aller Klassen” aus und wird nur noch vom legendären, noch nie verliehenen, regenbogenfarbigen übertroffen.

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Disclaimer:
Liebe Kinder! Bevor ihr ungeschützt “Extreme-bankomatlet” seid bitte dafür besorgt, dass ihr MINDESTENS das blaue Armband habt – Safety first!

Verschissen!

Einen verschissenen Abend – im wahrsten Sinne des Wortes – hatte ich letzten Samstag! Wir sassen gemütlich im Hof einer Kleinbasler Kneipe und tranken ein Bierchen – oder auch zwei – als es mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel traf. Das war kein einheimischer Vogel, das musste ein Albatros oder mindestens ein Kondor gewesen sein, der mich da angekackt hat.

Sofort wurde von netten Leuten auf meine neues “Glücks T-Shirt” mit dem Befehl, es niemalsnicht zu waschen und dass ich es gefälligst einzurahmen hätte, unterschreiben.

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Später dann, an jenem Abend… es wurde kälter… als ich meine Jacke anzog… *flatsch* :-(

Die Erheiterung der Gemeinde war gross – ich fühlte mich beschissen!

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